HEINRICH VON KALNEIN & KAHIBA: GLOBAL DIALECTS

Heinrich von Kalnein: Saxophones / Flutes | Gregor Hilbe: Drums / Loops & Samples | Christian Bakanic: Accordion / Fender Rhodes / Piano

KAHIBA, »ein Glücksfall« sagt Martin Laurentius vom »Jazzthing«. Hier treffen drei Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Herkunft und Generation aufeinander, die alle gleichermaßen autark wie erfahren, mit einem eigenen Willen und einem stupenden instrumentaltechnischen Können ausgestattet sind.

KAHIBA, eine virtuose und einzigartige Mischung aus Jazz, Elektronik, freier Musik und »Folklore imaginaire«. Frei von stilistischen Zwängen und ohne Scheuklappen erfinden die drei Improvisationskünstler gemeinsam und spielerisch ihre ureigene Musik.

Eine gewisse Rastlosigkeit wird man dem deutschen, in Graz lebenden Saxofonisten Heinrich von Kalnein nicht absprechen können. Derzeit ist er vor allem als künstlerischer Leiter der von der Kritik und Publikum hochgelobten JBBG – Jazz Bigband Graz ein fester Begriff. Neben dieser Großformation gründete Kalnein jedoch 2008 sein Trio KAHIBA, dessen Debüt CD »Global Dialects« im folgenden Jahr bei Intuition erschien und das durch kammermusikalische Leichtigkeit und einen einzigartigen Sound mit Saxofon, Altflöte, Piano und Akkordeon sowie Drums und Live-Electronics auffiel – und das auch dem angesehenen DOWNBEAT MAGAZINE immerhin zwei hervorragende Kritiken wert war. Ihre zweite Produktion ‚Orbital Spaces‘ (2012), für das deutsche JAZZPODIUM »eine gelungene Symbiose aus Electronica, indischen Musikanleihen, hochmelodischen Klanginstallationen und Jazz war komplett frei improvisiert und aus einem Guss. Mit ‚The Sixth Sense’ legten die Drei 2014 ihr aktuelles Album vor. DOWNBEAT brachte es auf den Punkt: »There’s a drive and melodic beauty to the music of KAHIBA that makes this European trio simply infectious – and it’s a hit. The group’s ability to be in the pocket and take the music outside, too, creates surprise after surprise. «

Ihre Live-Auftritte schaffen immer wieder einzigartige Erlebnisse. »Ihr eigenwilliges Spiel ist poetisch, kammermusikalisch dicht und lebt von einer hohen Spannung zwischen melancholischer Unschärfe und aufwühlenden Auf- und Ausbrüchen … ein Feuerwerk an Ideen, intensiven Stimmungswechseln und packenden Improvisationen.

Die fast zweieinhalb Stunden, die das gut besuchte Konzert dauerte, vergingen … wie im Flug und machten richtig Lust auf mehr.« (Michael Scheiner)